Fottball’s coming home

 

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    Fußballpopgeschichten zum Nachlesen

    Warum Fußball und Musik im Allgemeinen Stoff für ein ganzes Buch hergeben, kann man im Vorwort lesen.

    Wer weitere kaum bekannte Geschichten und erwähnenswerte Seltsamkeiten vom Fußball-Musik-Zusammenspiel kennt, kann eine Mail schicken an story@rockball.de
    Vielleicht gibt es ja irgendwann eine aktualisierte Nachauflage des Buches über die großen Momente der Fußballpopgeschichte, in die die Ergänzungen einfließen können.

    Rezensionen zum Buch

    11 Freunde WM-Sonderheft 2010
    Salzburger Nachrichten 12.06.2010
    Frankfurter Rundschau 10.06.2010
    Der Tagesspiegel 06.06.2010
    SPIEGELONLINE 17.06.2010

    Aus dem Vorwort zum Buch

    „Football’s Coming Home – Die großen Momente der Fußballpopgeschichte“

    Football's coming home: Die großen Momente der Fußballpopgeschichte Broschiert Gunnar LeueWas haben Fußball und Popmusik miteinander zu tun? Im Prinzip nichts, im richtigen Leben alles. Wollten Außerirdische den Sinn des Lebens auf der Erde erkunden, bräuchten sie nur auf diese beiden Spielplätze zu schauen. Unsere Spezies strebt nach Spaß, Erfüllung und danach, das letzte Wort zu haben,wofür sie sich anstrengt und notfalls trickst. Zwar gibt der Mensch überall den Gernegroß, im Fußball und in der Musik richtet er jedoch das geringste Unheil an. Eine zivilisatorische Leistung, die schwer erkämpft wurde.

    Der beinahe parallele Aufstieg von Fußball und Popmusik begann damit, dass beiden anfangs ein ähnlich schlechter Ruf anhaftete. In Deutschland wurde das eine zunächst als Fußlümmelei abgetan, das andere als Hottentottenmusik. Unbeeindruckt schritt ein unbekannter Deutscher in einem Liederbuch für Fußballspieler 1920 zur Verbrüderung: »Lieder und Spiel sind stammverwandt, sind doch beide die Sonnenkinderjener licht- und wärmestrahlenden Himmelsgöttin, die leider durch den Entwicklungszug unserer Kultur mehr und mehr zu einer Fremden auf Erden geworden ist. Was Wunder, wenn Lied und Spiel trotz aller Entfremdung sich zusammenfinden?« Die Liaison ist heute inniger denn je. Fußball und Musik führen als Teile der Popkultur eine symbiotische, aber auch bizarre Beziehung. Fangesänge ohne Popanleihen: undenkbar. Eine WM, EM oder ein Verein ohne eigene Hymne: unmöglich. Eine Band ohne einen Fußballsong: mittlerweile ziemlich selten. Noch seltener sind Fußballer oder Mannschaften, die nicht irgendwann singen.Eingeläutet wird ein Spiel heutzutage gern mit »Hell’s Bell« von AC/DC und wenn es sich um ein Finale handelt, dröhnt am Ende »We Are The Champions« von Queen durchs Stadionrund. Entertainment heißt das verbindende Zauberwort. Natürlich lassen sich auch zwischen Kicken und Kino oder Angeln und Ambient Music Parallelen finden, aber nirgendwo wird die Brüderschaft so gefeiert wie im Rock and Ball. Die sympathischen Simpel-Rocker von The Slade formulierten stellvertretend für viele Kollegen den heiligen Dreisatz ihres Lebensglücks: »Fußball, Puppen und Bier«. Das hätte genau so auch im Spielerpass von George Best oder Paul Gascoigne stehen können. Da sind sie sich mit ihren Fans einig: Überteuertes Bier im Plastikbecher gehört zum Stadion- oder Konzertbesuch einfach dazu (in den VIP-Logen kann es auch Sekt sein). Vom Bier zum Champagner und weiter zum sexuellen Schlaraffenland – diesen Gedankenweg beschreiten Fußballer ebenso gern wie Musiker, wobei nur Letztere dies immer schon als wichtige Spielmotivation zugaben. Für den sozialen Aufstieg aus der Unterschicht sahen viele Jugendliche nur zwei Chancen: das Spielen in einer Band oder in einer Fußballmannschaft. Weil Fußballer anfangs als reine Sportler galten, denen man anders als Künstlern kein Recht auf Allüren zubilligte,gaben sie sich nach außen zunächst braver. Inzwischen haben sie bei Sex & Drugs & Rock’n’Roll-Skandalen mächtig aufgeholt. Remis steht es schon jetzt in puncto Kommerzialisierung, manifestiert im Rund-um-Sponsoring und überteuertem Merchandisingkrempel, was die Fans überall spaltet. Die Mainstream-Abteilung freut sich am Eventfeeling für die ganze Familie, während die Indie-Fraktion lieber ein (scheinbar) unbedeutendes Drittligaspiel anschaut als den FC Bayern. Stadionrock versus Clubkonzert – die Ansätze zum Fanbewusstsein gehen oftmals auseinander wie weiland der Bauch von Maradona.

    Ob Indie- oder Eventpublikum: Es ist das Live-Spiel auf Rasen oder Bühne, das lockt. Den feinen Unterschied kennt Mick Jagger. »Musik ist keine Sache von 90 Minuten auf dem Platz und dann gewinnst du oder verlierst. Spielen Sie als Fußball-Team eine schlechte Saison, steigen Sie ab. Mit Musikern, die schon mal etwas geleistet haben, hat man, denke ich, doch etwas mehr Geduld.« Das könnte daran liegen, dass sie inzwischen oft älter sind als ihre Zuschauer. Nicht zu vergessen ist die Treue zur Jugendliebe. Sowohl Fußball als auch Rockmusik sind in ihrer Faszination letztlich unkaputtbar. Mythen, Legenden, Randerscheinungen und skurrile Hintergründe, gern verpackt in Rankings und Hitlisten, spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie sind das Salz in der Suppe, das den Fans ihre Leidenschaft erst richtig schmackhaft macht, Genuss und Verdruss fördert – also alles, was die Anbetung von Spiel und Spielern spannend macht.Viele Leute zahlen für dieses Gefühl einen hohen Preis, auch monetär. So wie die Dead Heads zu den Konzerten der Grateful Dead hinterherreisen, folgen die Fußballfans ihren Klubs zum Auswärtsspiel. Und retten sie zur Not vor dem Ruin. Vor allem Musiker treten gern als finanzielle Förderer auf, was den passionierten Nichtfan in der Gewissheit bestärkt: Da sind die Verrückten unter sich. Oh ja, gerade Superstars mit Hang zur Geldverschwendung lieben den Fußball-Spielplatz.

    Die moderne Ehe von Fußball und Pop verkörpert niemand schöner als die Beckhams. David erreichte Ende der neunziger Jahre als erster Fußballer einen vom sportlichen Können entkoppelten Status als globaler Popsuperstar, der mit Michael Jackson oder Madonna vergleichbar war. Die Heirat mit Ex-Spice-Girl Victoria setzte dem Ballyhoo die Krone auf. Seitdem geht der Trend bei der Wahl der Spielerfrau immer öfter zur Popsängerin. Der Weg zum Event-Ballaballa ist gesäumt mit unzähligenOpfern des guten Geschmacks – erbracht von berühmten und weniger bekannten Protagonisten beider Kulturen. Wo das mit dem Stadionrock over the world noch enden wird, weiß niemand.

    Wie alles begann, wer die Trendsetter, die frühen Helden und die größten Rumpelfüßler des Rock’n’Ball sind, darüber möchte dieses Buch Auskunft geben. Denn irgendwie gehören auch die großen Fußball-Pop-Momente zur abenteuerlichen Kulturgeschichte der Menschheit.

    Weil die konkreten Fußballpopgeschichten jedoch so zahlreich sind, dass sie ein entspanntes Weiterlesen in einem traditionellen Druckwerk verdient haben, weise ich auf die Inhaltsangabe des Buches hin.

    Die Geschichte zeigt: Da rollte früh was an

    Im Stadion

    Wenn die Musi vorm Spiel erklingt: in Trainingslagern, Bussen und Kabinen
    Stadion DJing vor, während und nach dem Spiel
    Nationalhymnen: vom Vorspiel zur Lachnummer
    Sang und Klang auf der Tribüne
    Der Promi-Treff in der VIP-Loge
    The Turnier-Show must begin

    Im Studio

    Vereinshymnen, Lob- und Schmählieder auf Klubs
    Was schon immer mal über Fußball(er) gesungen werden musste
    Vom Platz ins Studio: Fußballer am Mikrofon
    Zweifelhaftes Stimmungs-Intro: die Turnierhymne
    Oh Nationalspieler, elf Sänger sollt ihr sein
    Der Musiker – Freund und Helfer des Vereins

    In Concert – Live is Live

    Vorsicht Kamera – Fußballpop in Funk und Fernsehen

    Fröhlich sein und singen – die Partypioniere

    Ungewöhnliche Rendezvous von Fußball(ern) und Musik(ern)

    Bestellmöglichkeit:

    „Football’s Coming Home – Die großen Momente der Fußballpopgeschichte“